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Schon wieder ein “Erstes Mal”

November 7, 2007

Also Tagebuch, pass mal auf, heute ist es endlich passiert!

Nachdem ich vier Wochen drauf gewartet habe, habe ich heute tatsächlich meinen Namen in der Bauchbinde eines professionell produzierten MDR Beitrages gelesen. Vor vier Wochen wurde besagtes Stück Fernsehgeschichte leider gegen bettlägrige Großmütter ausgetauscht. Heute waren zwar wieder eine alte Dame zu sehen, aber die war noc – ich sag mal moppsfidel. Natürlich musste ich diesen Moment teilen, also rief ich meine Familie an. Ein verschlafenes “Ja, bitte?” raschelte mir ins Ohr. Ich grüßte freundlich und verwies auf den Sender MDR. Ja, meinetwegen musste wahrscheinlich die absolut grandiose Schuldnerberatung unterbrochen werden, aber immerhin gab es mein Fernsehdebüt zu sehen.

Und dann, plötzlich und völlig unerwartet sprang es mich an. Mit lautem Halleluja und Feuerwerk erschien sie plötzlich. Die schönste Bauchbinde, die ich je sah. An dritter Stelle stand mein Name. Der Vorname durch den ersten Buchstaben abgekürzt, der Nachname sogar ausgeschrieben. An dritter Stelle stand er da. Meine Eltern jauchzten fröhling “Unser Name ist im Fernsehen.”

Was passiert eigentlich, falls ich – also ich im Sinne von meinem physischen Ich, meine Person, ich selber im Fernsehen bin?

Ich bin stolz, liebes Tagebuch.

Ach ja und einen Nachtrag habe ich noch. Es gibt diese Serie, den Namen habe ich vergessen. Auf jeden Fall spielt Callista Flockhart eine der Hauptrollen. Ich war damals begeisterter Anhänger von Ally McBeal (die von Callista gespielt wurde) und was höre ich jetzt? Ein vollkommen unpassende Synchronstimme. Diese Frau ist vielleicht 1.50m groß bei geschätzten 35 Kilo (wenn man annimmt, dass jede ihrer Brüste mindestens drei Pfund hat). Und ihre echte Stimme kommt vielleicht der von Miss Piggy am nächsten aber doch keiner Möchtegern Jodie Foster. Warum haben sie nicht gleich Anke Engelke gefragt?

So viel von mir Tagebuch .

Tschösss.

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Das erste Mal!

November 1, 2007

Eigentlich ist das gelogen, immerhin habe ich jahrelang mein Online-Tagebuch gepflegt. Damals hieß es auch noch Tagebuch, jetzt bin ich Blogger. Gut. Außerdem führte ich in Zeiten fantastischer und zugleich skuriler Träume – nennen wir es Notizen, um meine unterbewussten Erlebnisse mit der Welt zu teilen. Mit großer Wahrscheinlichkeit werde ich irgendwann in Auszügen aus dieser Vergangenheit berichten.

Ich schreibe Deutsch, weil ich es kann. Und mag.

 Ich werde niemanden und vor allem nicht mich mit Themen langweilen, so werde ich also von Erlebnissen berichten, die ich nicht vergessen will oder kann. Es ist schließlich MEIN Blog. Darf ich’s eigentlich weiterhin Tagebuch nennen?

 Ich bin gespannt, was ich in meinem ersten, richtigen Eintrag schreiben werde.

Tschösss.